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Mehr als 120 Teilnehmer beim städtischen Planken-Workshop

Verlegung der OEG-Haltestelle ans Schloss ist vom Tisch

Um zu erfahren, was sich die Seckenheimer für ihre Planken wünschen, hatte der Mannheimer Fachbereich Städtebau zu einer Arbeitswerkstatt in den Konferenzsaal der VR Bank Rhein-Neckar eingeladen. Die Veranstaltung bot Verwaltung, Verkehrsunternehmen (RNV), Grundstückseigentümern, Politikern, Verbänden, Vereinen, Gewerbetreibenden und Bürgern die Möglichkeit, ihre Vorstellungen einzubringen.

Wie wichtig das Thema den Bürgern ist, zeigte, dass Moderator Joachim Fahrwald mehr als 120 Teilnehmer begrüßen konnte. Christian Specht, Mannheims Erster Bürgermeister, zeigte sich von der großen Resonanz überrascht, wusste aber um das Seckenheimer Engagement, um das Mitreden- und Mitgestalten-Wollen.

Auch Baubürgermeister Lothar Quast erkannte, "dass die Umgestaltung der Planken für die Seckenheimer von großer Bedeutung ist" und bei der Sanierung der Öffentliche Personennahverkehr (ÖPNV) sowie soziale und wirtschaftliche Auswirkungen beachtet werden müssen.

Nachdem sich die Projektteilnehmer aus den Fachbereichen Städtebau, Verkehrsplanung und -wegebau, von RNV und den Planungsbüros vorgestellt hatten - auch die Wirtschaftsförderung war da -, wurde deutlich, dass die Umgestaltung der Planken nicht nur kosmetisch sein kann, zumal das Landessanierungsprogramm zusammen mit dem ÖPNV wichtiger Faktor für die Finanzierung ist.

Zu berücksichtigen ist auch, dass die Planken eine denkmalgeschützte Gesamtanlage darstellen. Probleme mit der Neuordnung des ÖPNV an den Planken hatten im Vorfeld die RNV dazu bewogen, die Umsteigebeziehungen zwischen Bus und OEG samt zusätzlicher Haltestelle ans Schloss zu verlegen.

Die aushängenden Pläne wurden mit Fragen und Diskussionsbeiträgen, sowohl emotional als auch sachlich, überzogen. Die RNV räumte ein, dass diese Pläne nicht verabschiedet seien, und das Ergebnis des Workshops in die Planung einfließen solle.

In zehn Gruppen erarbeiteten die Teilnehmer Stärken und Schwächen der Planken. Auf die Frage "Wie sollen die Planken genutzt werden?" gab es eine Reihe konstruktiver Gruppenvorschläge. An oberer Stelle stand aber jeweils die Erhaltung der Haltestelle am Alten Rathaus.

Wichtig war dies den Diskussionsteilnehmern deshalb, weil damit die unerlässliche Besucherfrequenz für die noch zahlreich um diesen Platz angesiedelten Händler und Dienstleister beibehalten werde. Die örtliche Nahversorgung müsse gesichert bleiben. Außerdem wurde ein möglichst großer, frei nutzbarer Platz gewünscht. Dieser Raum soll Aktivitäten ermöglichen und zusätzlich Frequenz aus den Umlandgemeinden nach Seckenheim bringen.

Man brauche an den Planken so viel ÖPNV wie nötig, aber, was den Platzverbrauch angehe, so wenig ÖPNV wie möglich, hatte IG-Koordinator Hartwig Trinkaus die von der "Planken-Agenda" in den letzten fünf Jahren erarbeiteten Anforderungen zusammengefasst.

Und so zeigte er sich auch zufrieden, dass die Nutzung großer Teile des Schlossareals samt Zerschlagung des Schlossplatzes sowie der Verlust von rund 40 Parkplätzen am Ende des dreistündigen Prozesses auch für die Bürgermeister Specht und Quast vom Tisch war.

Seckenheims Vorstellungen werden die Planungsbüros in Vorschläge umarbeiten, die in einem zweiten Workshop im Oktober präsentiert werden sollen. Bis dahin werden sich auch RNV und Agenda zum Gedankenaustausch treffen.

sane
Mannheimer Morgen
28. Juli 2009

 

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